Hoyerswerdas Großer Chor hofft auf Auftritt in Dresden

HOYERSWERDA Der Große Chor aus Hoyerswerda hofft auf eine erneute Aufführung der Rocksuite „Sixtinischen Madonna“. Das erklärte Katrin Kiefel vom Vorstand des Vereins gegenüber der RUNDSCHAU.

Die Gemäldegalerie Alte Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden plant für Ende Mai bis Ende August 2012 eine Ausstellung rund um die 500-jährige Geschichte der „Sixtinischen Madonna“. Nach Angaben der Staatlichen Kunstsammlungen hat der Renaissance-Maler Raffael im Jahr 1512 in Rom den Auftrag für das Gemälde erhalten. „Die große Jubiläumsausstellung feiert die Entstehung dieses Meisterwerks und verfolgt seine Geschichte bis in die Gegenwart“, heißt es auf der Internetseite.

Im Rahmen dieser Ausstellung könnte auch die Rocksuite der Kultband „Electra“ noch einmal mit Beteiligung des Großen Chors aus Hoyerswerda auf die Bühne kommen. „Wir sind in den Vorbereitungen. Die Absprachen mit den Künstlern laufen“, erklärte Bernd Aust, Komponist, Flötist und Saxofonist von Electra auf Anfrage der RUNDSCHAU. Im April und Mai habe der Große Chor bereits zwei Sonderproben absolviert, sagt Katrin Kiefel. Für die Zeit vom 14. bis 16. Oktober sei außerdem ein Probenwochenende geplant. „Wir würden uns freuen, wenn einige ehemalige Mitglieder wieder einsteigen würden“, sagt die Hoyerswerdaerin. Von den einst knapp 100 Sängern des Chores, die bei der Aufführung 2009 mitgewirkt haben, seien 80 weiterhin aktiv. Wer Interesse hat, die „Sixtinische Madonna“ noch einmal mit aufzuführen, der könne sich beim Vorstand melden und noch in die Proben einsteigen, so Katrin Kiefel.

Der Große Chor hatte die Rocksuite vor zwei Jahren anlässlich des Jubiläumskonzertes „40 Jahre Electra“ zusammen mit der Band, der Neuen Elbland Philharmonie und dem Solisten Jens-Uwe Mürner aufgeführt.

Parallel zu den Proben für die „Sixtinische Madonna“ übt der Große Chor, dessen Mitglieder zumeist noch in anderen Chören der Region mitwirken, derzeit das „Magnificat“ des englischen Chorleiters und Komponisten John Rutter. „Das ist schon ziemlich anspruchsvoll“, sagt Katrin Kiefel. Der Text ist überwiegend in Latein. „Es ist im weitesten Sinne ein Lob auf das Leben und hat deshalb neben dem spirituellen einen höchst weltlichen Anteil“, so Chorleiterin Kerstin Lieder auf der Internetseite des Vereins.

Das Stück soll im Frühjahr 2013 im Rahmen der Musikfesttage aufgeführt werden. Geübte Sänger könnten jetzt noch einsteigen und sich an den Proben beteiligen, sagt Katrin Kiefel.

Christiane Klein

 

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