Annaberg, das Konzert in der Busstation

„Electra und ein 80-stimmiger Chor“

von Cornelia Fiedler

so waren wir angekündigt im Erzgebirge . Also wir waren die große Überraschung!

Die artmontan Kulturtage boten in ihrem 17. Jahr ein Programm der Gegensätze. Einen besonderen Höhepunkt bildete das Konzert „Electra KLASSIK“ am 24.05.2014 in Annaberg-Buchholz. Wieso hieß es eigentlich – musikalische Gegensätze vereint? Für uns passte wieder mal alles gut zusammen.

Die Organisation war super, zumindest in der Planung. Ganz bequem mit dem Bus ging es am Sonnabend los, unterwegs ein Schlückchen Sekt (danke Bernd für den Geburtstagsumtrunk) ohne Stau bis zum Einsingen im Kulturzentrum Annaberg. Dann erwischte uns der Regen, egal. Ein -nicht enden wollender- Alarm störte die Probe, egal. Nun aber endlich zum Auftritt in die Bushalle des Regionalverkehrs Erzgebirge leider nur mit DIXI-Klo, egal.

Im Konzert waren wir als Großer Chor Hoyerswerda mittendrin im künstlerischen Geschehen. Einfach perfekt, so eine leergeräumte Busgarage. Das Programm mit Instrumental- und Gesangsbeiträgen von electra begeisterte uns wieder völlig. Inzwischen sind doch alle besondere Fans und schon etwas betrübt wegen der angesagten „Abschiedstour“.

Nun kam der Höhepunkt, die Rockoper „Sixtinische Madonna“ mit dem klassischen Gesang des Tenors Jens-Uwe Mürner und unserem Chor. Die 3 Sätze der Suite, die sich mit dem berühmten Bild der Dresdener Gemäldegalerie auseinandersetzen, zogen uns in ihren Bann. Das Publikum war überwältigt. Danach folgte das gemeinsam gesungene Stück „Tritt ein in den Dom“ mit stehenden Ovationen. So etwas muss man erlebt haben, als Akteur! Wir waren wieder mal stolz und natürlich voll Adrenalin.

Vielen Dank für die gute Organisation artmontan, besonders an Familie Kiefel und die Chorleiterin Kerstin Lieder. Vielen Dank auch für die Rosen, liebe Annaberg-Buchholzer!

 

ein Reim von Fam. Damm

Geht bei der Probe etwas quer
stört meistens nur die Feuerwehr.
Viel besser war der Abend,
die Versorgung war echt labend
Und trotz lauten Rockgedröhn
war der Ausgang doch noch schön.

 

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