Alle Beiträge von Katrin Kiefel

Unser Konzert vom 27.05.2017

Endlich war es soweit. Nach 21 Proben und 2 Probenlagern fand am 27.05.2017 um 19:30 Uhr in der Lausitzhalle Hoyerswerda das vom Verein veranstaltete Konzert statt. Die Moderation übernahm Frau Angela Potowski, welche die Zuschauer auf den Abend und den Inhalt der beiden sehr unterschiedlichen Musikstücke von Karl Jenkins einstimmte.
Im ersten Teil erklang zusammen mit der Band der Musikschule Bischof das bekannte Lied „Adiemus“. Danach begrüßten wir die Musiker der Elblandphilharmonie Sachsen unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Voß, um die Friedensmesse „The Armed Man: A Mass for Peace“ aufzuführen. Trotz der nur eintägigen Probe mit dem Orchester waren wir sicher und konnten uns deshalb auf das Dirigat und die künstlerische Ausgestaltung des Werkes voll konzentrieren. Herr Voß gab im wahrsten Sinne des Wortes das Schritttempo vor, in welches wir einstimmten und so im Gleichschritt des Marsches den ersten Satzes mit „l´homme armè“ begannen. Für eine Überraschung sorgte sicher der Aufruf des Muezzin zum Gebet im 2. Satz, den Herr R.- M. Wellenreuther hervorragend darstellte. Beeindruckend und voller Innbrunst sangen nur die Männer den 4. Satz „Save me from Bloody Men“. Die rythmische Perfektion des 5. Satzes „Sanctus“ in allen Stimmgruppen sorgte für ein erstes Gänsehautgefühl. Es folgten die Sätze „Hymn Before Action“ und „Charge!“ (Angriff), mit denen der Komponist die Vorbereitung des Krieges und der Schlacht darstellen wollte. Dies ist den Darstellern im Chor und Orchester auf beeindruckende Weise gelungen. Nach dem 7. Satz während der 30 Sekunden Pause herrschte absolute Ruhe im Saal, niemand rührte sich und alle waren von der Stille ergriffen.
Als eine Fanfare den 8. Satz „Angry Flames“ /zornige Flammen, dessen Text von einem Überlebenden des Atombombenabwurfs auf Hiroshima stammt, einläutete, flammte das Leben wieder auf.
Mit dem „Agnus Die“ im 10. Satz, den der Sopran engelsgleich einläutete, verbindet sich die Hoffnung auf Frieden. Den 11. Satz interpretierte die Altistin Marlen Herzog auf ihre ganz besonders eindringliche Weise: „Nun, da die Waffen schweigen“. Das Chello- Solo mit dem Thema des 12. Satzes „Benedictus“ war so zart und schön, dass wir als Sänger gut eingestimmt diesen und den letzten Satz „Better is Peace“ (Besser ist Frieden) vollendeten.
Die bildliche Untermalung des Konzerts erfolgte durch eine Videoprojektion der Medienwerkstatt der Kulturfabrik Hoyerswerda unter der Leitung von Dirk Lienig, die offen für eigene Interpretationen der Zuschauer war.

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Magnificat von John Rutter

Beim „Magnificat“ des englischen Komponisten John Rutter handelt es sich um ein für unseren Chor vorerst abgeschlossenes Projekt.
Wir haben an diesem anspruchsvollen Werk mit sieben Sätzen in 29 Einzelproben und zwei Chorlagern intensiv geübt, um es im April 2013 der Öffentlichkeit erstmals im Rahmen der 48. Musikfesttage der Stadt Hoyerswerda zu präsentieren.

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Auftritt in der Stadthalle Cottbus am 26.10.2013

Eine recht kurze Anreise per Bus hatten wir am 26.10.2013 für unseren Auftritt in der Stadthalle Cottbus. Das war die Gelegenheit, sich mit Bekannten zu treffen oder Freunde, Verwandte und Bekannte, die uns noch nicht erlebt hatten, zum Konzert einzuladen.
Vor der fast ausverkauften Stadthalle gab es nun schon zum sechsten Mal die Gelegenheit die Rocksuite „Sixtinische Madonna“ mit electra, kleiner Orchesterbesetzung, dem Tenor Jens-Uwe Mürner und unserem Chor zu erleben.

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Flashmob zur Eröffnung des Stadtfestes Dresden 2013

Zusammen mit weiteren Chören aus Dresden, Freiberg und Umgebung nahmen ca. 40 Sängerinnen und Sänger unseres Chors an einem „Flashmob“ teil, also einer dieser spontanen Aktion mit vielen Teilnehmern. Nach den ersten Klängen zu Beethovens 9. Sinfonie stimmten ungefähr 150 Musiker mit ihrem Gesang die Ode an die Freude an.

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Probenlager Colditz 18. – 20.01.2013

Unser 2. Probenlager zum Projekt „Magnificat“ von John Rutter führten wir in der Landesmusikakademie des Freistaates Sachsen auf Schloss Colditz durch. Untergebracht waren wir in der ebenfalls im Schloss befindlichen Jugendherberge überwiegend in Mehrbettzimmern. Manche fühlten sich in ihre Schulzeit zurückversetzt, Wandertag mit Vollverpflegung inklusive Museumsführung und Spaß am Gesang.

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Mit electra in Glauchau

Am 19.10.2012 hatten wir unseren 4. Auftritt mit electra und der „Sixtinischen Madonna“ im Theater Glauchau. Bereits zur Probe wurden wir herzlich von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des kleinen aber feinen Stadttheaters empfangen. Die Fans waren aus dem Häuschen als sie nach mehr als 30 Jahren die Rocksuite mit der Band, dem Tenor Jens- Uwe Mürner und unserem Chor wieder erleben dürften.

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Eine Madonna wird 500

Vom 26.05. bis 26.08.2012 fand in der Dresdener Gemäldegalerie Alte Meister die Sonderausstellung „Die Sixtinische Madonna. Raffaels Kultbild wird 500“ statt.
So faszinierend und beeindruckend dieses Bild auf die Menschen verschiedener Epochen wirkte, so interessant und einfühlsam, dann aber wieder  wild und entschlossen ist die Musik der Rocksuite von electra. Wen wundert es da, dass zum würdigen Ende der Ausstellung im Rahmen einer Finissage das Werk erneut im Schauspielhaus Dresden am 26.08.2012 zur Aufführung kam. Diesmal spielte die kleine Orchesterbesetzung der Neuen Elbland Philharmonie zusammen mit electra, Jens- Uwe Mürner und unserem Chor.
Auch diese dritte gemeinsame Aufführung der Madonna war für jeden einzelnen von uns ein ganz besonderes Erlebnis.

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